Der SESA Horses Leitgedanke - Das Pferd als Partner für Sport und Freizeit

Ausführungen und Gedanken des Geschäftsführers von SESA Horses

Wer sich mit dem Hobby „Pferd“ auseinanderzusetzen beginnt oder bereits vom Pferdevirus infiziert ist, kommt nicht drumherum, sich über die folgenden vier Kostenpositionen dieses Hobbys zu informieren:
    1. Das Pferd könnte in unseren Regionen (hochtechnisierte Industrie- und Wohngebiete) mit der aktuellen Ausbreitung des Menschen nur schwer alleine überleben. Es benötigt die art- und fachgerechte Unterstützung des Menschen.Stefan Richter, Geschäftsführer SESA Horses GmbH
    2. Das Pferd ist vom Körperbau nicht als Tier zum Reiten entwickelt. Vor allem sein Rücken muss mit ausreichend korrekt ausgeprägter Muskulatur die fehlende Eignung kompensieren.Stefan Richter, Geschäftsführer SESA Horses GmbH

    Was wird aus den Punkten 1 und 2 klar?
    Das Pferd hat eine faire Unterbringung verdient. In diesem Zusammenhang von einem Stall zu reden, impliziert irgendwie den Gedanken an Gefangenschaft. Der Stall, mit seiner zugehörigen Infrastruktur, kann für das Tier aber auch ein Ort der Sicherheit in unserer Region (siehe 1.) gelten. Ein Ort, an dem das Herdentier Artgenossen findet, verpflegt wird und sich bedenkenlos zur Ruhe "legen" kann. Je nach Nutzung des Tieres sowie den Platzverhältnissen, bieten sich sowohl die Offenstall- als auch die Boxenhaltung an. Beide Haltungsformen bieten Vor- und Nachteile in Abhängigkeit von der verfolgten Nutzung der Tiere. Und wenn man "Nutzung" liest, drängt sich schon wieder ein negativer Gedanke auf - "Ausnutzung". Und hier kommen wir im zum fliessenden Übergang von 1 zu 2. Das Pferd ist in unserer weiteren Region ein beliebter Sport- und Freizeitpartner. Wir sind es dem Pferd schuldig, es im Sinne von 1. korrekt zu beherbergen und es im Sinne von 2. korrekt zu konditionieren.

    Für beides steht SESA Horses vollständig und kompromisslos ein.

    Wir empfinden unser Pensions- und Ausbildungsangebot, bestehend aus Boxenhaltung mit und ohne Paddocks, grossem Aktivitätenangebot für das Tier sowie regelmässiger Bewegung und kompetenter klassischer Reitausbildung als überdurchschnittlich pferdegerecht. Bei der Reitausbildung junger Reitschüler machen wir den konkurrenzlosen Unterschied zum Wettbewerb. Wir vermitteln allen Reitschülern das essentielle Grundverständnis für das Tier. Unsere Reitschüler begegnen allen Tieren mit Respekt und altersgerechtem Verständnis.

    Unsere Erwartung an unsere Partner
    Von unseren Mitarbeitern, Trainern und Partnern erwarten wir das gleiche Verständnis, sowie die Bereitschaft, dieses Fachwissen um das Tier weiterzugeben.

    Von unseren Trainern erwarten wir einen einwandfreien Leumund. Es gibt Trainer, die besitzen hervorragende Marketingfähigkeiten. Sie schmücken sich mit für den Laien beeindruckenden Erfolgen, welche sich bei genauerer Recherche als mittelmässig oder gar wertlos herausstellen. Man muss hierbei zwischen den selbst erreichten Erfolgen und denen der hervorgebrachten Talente unterscheiden. Nicht jeder in seiner Klasse Perfekt anmutende Reiter ist ein ebenso guter Trainer. Zu hinterfragen ist immer der tiergerechte Umgang, vor allem auch ausserhalb der Shows und Turniere. Wer sich in der Öffentlichkeit schon fragwürdig präsentiert, kann privat nur schwer besser sein. Nur wer in allen Abschnitten keine gravierenden Mängel vorzuweisen hat, kann überhaupt als Trainer in Betracht gezogen werden. Weist ein Trainer in nur einem Bereich gravierende Mängel auf, ist es nahezu prophezeit, dass sich diese Fehler in Training und/oder Beritt wiederholen.

    Gute Trainer aus unserer Sicht
    Gute Trainer zeichnen sich nur ergänzend durch eigene Erfolge aus. Es ist unumstritten hilfreich, wenn ein Trainer selbst praktische Erfahrung im Metier hat. Viel kontraproduktiver jedoch ist es, wenn ein Trainer in seinem Leumund einen nicht tiergerechten Umgang nachgewiesen bekommt. Im schlimmsten Fall führt dies zur Weitergabe dieser fragwürdigen, teils verbotenen Trainingsmethoden. Im Fall von Beritt ist es sogar möglich, dass diese Trainingsmethoden unbeobachtet praktiziert werden und das Tier irreparablen Schaden nimmt. Dieser Schaden kann sowohl physisch sichtbar oder psychisch schwieriger nachvollziehbar auftreten. Sind derartige Anzeichen erkennbar, ist die Zusammenarbeit umgehend zu hinterfragen.

    Der aus unserer Sicht gute Trainer erklärt Sachverhalte für den Schüler logisch nachvollziehbar. Bei gutem Verständnis von der Physiologie und Psychologie des Tieres sind alle Erklärung logisch und nichts bleibt unerklärt. Der Trainer ist in der Lage, auf den Ausbildungsstand des Schülerpaares einzugehen und, wenn nötig, passende Vergleiche oder Darstellungen zu finden.

    Vorsicht
    Nicht empfehlenswerte Trainer berichten von Missständen beim vorherigen Arbeitgeber ohne zu erklären, wie sie diese zu ändern versuchten. Die Gerüchteküche und Lästerei ist sehr ausgeprägt. Neid und Missgunst finden sich oft. Hat man gelernt darüber zu stehen, fragt man im Fall von Gerüchten zum Trainer doch ausnahmsweise selbst nach, auch wenn man sonst felsenfest von der Qualität des Trainers überzeugt ist. Idealerweise hinterfragt man direkt bei der betroffenen Person oder möglichen ernstzunehmenden Dritten. Schlechte Trainer loben den Reitschüler wiederkehrend für die schönen Stiefel, hübschen Steigbügel und sonstige irrelevante Ausrüstungsgegenstände und Kleidungsstücke. Mit zulässigen Ausnahmen sollte die Lektion zu mindestens 90% aus Fachgespräch bestehen. Besteht die Hälfte des Trainings (50%) aus belanglosem SmallTalk, ist der Kaffeeklatsch mit einer Freundin sicher zu bevorzugen, wenn nicht sogar kostengünstiger. Ebenso sollten Wiederholungen von Übungsabschnitten mit klarer Hervorhebung des die Wiederholung rechtfertigenden Fehlers inkl. Massnahmen zur Optimierung/Vermeidung erfolgen. Dienen Wiederholung der Festigung der erfolgreich absolvierten Lerninhalte, sollen diese als solche hervorgehoben werden und nur einen zunehmend kleineren Teil der Gesamtlektion darstellen.

    Empfehlung
    Wir wurden gefragt, welche Trainer zu empfehlen bzw. welche zu meiden sind. Wir dürfen hier keine Empfehlung abgeben. Jedoch stehen wir zu den Trainern, mit denen wir Lehrgänge etc. anbieten. Haben wir die Zusammenarbeit mit namhaften und regional bekannten Trainern beendet, hatte dies mit hoher Wahrscheinlichkeit einen der o. g. Gründe, weshalb eine Zusammenarbeit nicht mehr vertretbar war.

    Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen!

    Stefan Richter
    Geschäftsführer
    SESA Horses GmbH